"Zuhören, Wege finden und Brücken bauen - das ist unsere Aufgabe." 

C. Michael Illies - Geschäftsführender Gesellschafter

ILLIES auf einen Blick

1859 als erstes deutsches Außenhandelshaus in Japan gegründet, gilt ILLIES als einer der Pioniere im Ostasien-Handel. In seiner über 150-jährigen Firmengeschichte hat sich ILLIES vom Generalhandelshaus zum Spezialisten für die Vermarktung hochwertiger Maschinen und Anlagen entwickelt. Dabei ist das in Hamburg ansässige Unternehmen heute in seiner fünften Generation familiengeführt und mit insgesamt 13 Niederlassungen breit im asiatischen Raum aufgestellt.

ILLIES bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen für unterschiedlichste industrielle Technologien: von Konzeption und Vertragswesen über Risikomanagement und Implementierung von Anlagen hin zu schlüsselfertigen Lösungen und technischem Kundendienst. Dabei bildet ILLIES als Vertriebs- und Projektpartner die Schnittstelle zwischen weltweit führenden Technologie-Anbietern und der verarbeitenden Industrie in asiatischen Märkten.

Historie

1859

1860er

1880er & 1890er

1900er & 1910er

1920er & 1930er

1940er & 1950er

1960er & 1970er

1980er & 1990er

2000er bis 2015

Heute

Gründung des Unternehmens auf der Insel Dejima im japanischen Nagasaki durch die deutschen Kaufleute Louis Kniffler und Hermann Gildemeister

Das Unternehmen entwickelt sich innerhalb von 5 Jahren zum größten deutschen Handelshaus in Nagasaki.

1866 tritt Carl Illies in das Unternehmen ein und übernimmt 1868 die Niederlassung in Nagasaki.

Unter seiner Führung entwickeln sich die Niederlassungen in Yokohama und Tokyo zur zentralen Drehscheibe des Unternehmens.

1880 wird Carl Illies alleiniger Gesellschafter. Das Unternehmen wird in C.ILLIES CO. (IRISU イリス Shokai) umbenannt.

ILLIES übernimmt die exklusive Vertretung des KRUPP-Konzerns und spielt eine wichtige Rolle beim Ausbau des japanischen Eisenbahnnetzes. Zu den Hauptkunden zählen u.a. die Nippon Tetsudo Railway Company und Kyushu Railway Company.

Im Oktober 1886 stellt ILLIES vor dem Kaiserpalast den Bau einer Brücke im europäischen Stil fertig. Die Nijubashi-Brücke ist bis heute ein Beleg für das hohe Ansehen des Unternehmens in Japan.

 

Carl Illies ist Gründungsmitglied des Ostasiatischen Vereins (OAV) und wird erster Vorsitzender.

1910 übergibt er die Leitung an die zweite Generation: Carl Illies junior wird neuer Geschäftsführer von ILLIES.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wird der Handel zwischen Deutschland und Japan eingestellt. Alle Niederlassungen von deutschen Firmen werden geschlossen und die erfolgreiche Expansion des Unternehmens bricht in sich zusammen.

1919 kann ILLIES den Handel schnell wieder aufnehmen, da Mitarbeiter des Unternehmens in Japan geblieben sind und eröffnet die Niederlassungen in Tokyo, Yokohama, Kobe und Osaka wieder.

Carl Illies jun. setzt sich für die Rückkehr deutscher Kriegsgefangener aus Japan ein.

Nach dem Krieg zeigen japanische Unternehmen großes Interesse an deutscher Technologie, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Flugzeugbau. ILLIES schließt Handelsvertretungsverträge mit mehreren renommierten deutschen Unternehmen, darunter BOSCH, BLEICHER, BMW, DORNIER und MAN.

Am 1. September 1923 werden Tokyo und Yokohama vom Kanto-Beben getroffen, dem 105.000 Menschen zum Opfer fallen. Die Zerstörung der Büros in Tokio und Yokohama und der Verlust aller Geschäftsdokumente und Aufzeichnungen sind ein erheblicher Schaden für ILLIES. Zudem werden einige Kunden als Folge der Erdbebenschäden zahlungsunfähig.

Während der Weltwirtschaftskrise sinkt das Handelsvolumen um 70 % und die Anzahl der Angestellten geht von 200 auf 30 zurück.

ILLIES erholt sich trotz des Einbruchs der Märkte schnell und gründet im Jahr 1932 neue Niederlassungen in Shenyang und Changchun sowie 1938 in Manila und 1939 in Peking.

1935 übernimmt die dritte Generation die Geschäfte: C. Jürgen Illies wird Geschäftsführer.

    Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Pazifik führt zur Schließung der Niederlassungen in Manila, Japan, der Mandschurei und China.

    Nach der Kapitulation Deutschlands und Japans, enteignet die Amerikanische Militärregierung in Japan sämtliche Vermögenswerte von ILLIES. Die Büros in Ostasien schließen und der Handel zwischen Deutschland und Ostasien kommt zum erliegen.

    1950 kann ILLIES, durch die wachsende Volkswirtschaft Japans, die Geschäftsaktivitäten in Japan wiederaufnehmen und die Büros in Osaka und Tokio wiedereröffnen.

    Die Textilindustrie ist der Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs Südkoreas in den späten 50iger-Jahren. ILLIES steigt zum Hauptlieferanten des Marktführers Cheil Wool (SAMSUNG Gruppe) auf.

    1956 erteilt die KARL MAYER Textilmaschinen GmbH ILLIES die Alleinvertretung für den Japanischen und Koreanischen Markt.

    1957 eröffnet ILLIES eine Niederlassung und eine Service Station in Seoul. Kiel Bong Park tritt auf Empfehlung von SAMSUNG-Gründer B.C. Lee in das Unternehmen ein. Er wird später Partner der Firma in Korea, die mit seiner Hilfe ihr Portfolio über Textilmaschinen hinaus deutlich ausweitet.

    1958 zieht die Hamburger Hauptniederlassung in die modernen Räumlichkeiten des UFA Palast. Noch im gleichen Jahr wird eine Niederlassung in Vietnam eröffnet.

    Die jahrzehntelange Marktexpertise in Japan und China zahlt sich aus. Die Geschäftsausweitung in allen Ländern Asiens basiert zunächst auf der tiefgreifenden Kompetenz in der Textil-Technologie und der breiten Produktpalette an Textilmaschinen. Nach einiger Zeit beginnt ILLIES mit dem Verkauf von Gütern für die Lebensmittelindustrie und schließlich von kompletten schlüsselfertigen Produktionsanlagen.

    Mit Carl-Heinz Illies übernimmt die vierte Generation das Ruder. 1967 tritt Klaus Lindhorst dem Unternehmen bei und übernimmt die Führung in Tokyo und die Verantwortung für die Büros in Asien. Später wird er Partner. 35 Jahre lang führen sie die ILLIES GRUPPE gemeinsam zu neuem Erfolg. Im gleichen Jahr eröffnet ILLIES neue Niederlassungen in Hong Kong und Taiwan.

    Mit Antonio und John Rocha wird eine in Manila ansässige Partnerschaft unter dem Namen ILLIES ENGINEERING (PHILS.) INC. gegründet.

    In den darauffolgenden Jahren erweitert ILLIES die geografische Reichweite des Unternehmens und eröffnet 1974 eine Niederlassung in Hong Kong.

    1981 wählt die Handelskammer Hamburg Carl-Heinz Illies zum Präses.

    Bei den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Firmenjubiläum in Tokio, hält Altkanzler Helmut Schmidt die Hauptrede.

    Die Öffnung Chinas unter Deng Xiaoping ist der Ausgangpunkt für eine weitere erfolgreiche Expansion. Um den gesamten chinesischen Wirtschaftsraum zu bedienen, gründet ILLIES neue Niederlassungen in Guangzhou, Peking und Shanghai, zusammen mit weiteren Verbindungsbüros in verschiedenen Provinzen

    1993 gründet ILLIES ein Technisches Service Center in Shanghai. Zur selben Zeit führt ILLIES bei chinesischen Kunden den Kundendienst ein und etabliert sich hier als Vorreiter.

    Aufgrund der breiten Produktpalette und der großen geografischen Reichweite, von Japan bis nach China und Südostasien, kann ILLIES sich 1998 schnell von der Wirtschaftskrise in Asien erholen.

      ILLIES eröffnet mit Indien (Mumbai) und Indonesien (Jakarta und Bandung) Büros in den am schnellsten wachsenden Märkten Asiens.

      C. Michael Illies übernimmt 1995 in fünfter Generation das Familienunternehmen. Zusammen mit seinen Partnern André Piédavent und Rolf Strerath bildet er die neue Geschäftsführung.

      2009 feiert ILLIES 150 jähriges Bestehen.

      Eine neue Service Station nimmt in Ho Chi Minh City, Vietnam ihre Tätigkeit auf.

      2015 treten Dr. Wolfgang Flägel, Gerd Knospe und Jan Rundshagen der Geschäftsführung bei.

      Geführt in fünfter Generation, bietet das Unternehmen eine umfassende Produktpalette hochentwickelter Technologien und innovativer Serviceleistungen, einschließlich eigener Kundendienstzentren, auch in den sich entwickelnden Schwellenlandmärkten Asiens.    

      “Wir hüten nicht die Asche von Gestern, sondern entfachen das Feuer von Morgen.“

       

      Carl-Heinz Illies (1935-1995)

      Das Management

      C. Michael Illies

      Vorsitzender der Geschäftsführung und CFO

      • Japan
      • Business Development
      • Marketing & Communication
      • Legal
      • Finance, Controlling & Accounting
      • Human Resources
      • IT

      Jan Rundshagen

      Senior Executive Vice President & CSO

      • Textile Technologies

      Gerd Knospe

      Senior Executive Vice President & CSO

      • Technologies

      Zahlen & Fakten

      • 1859 in Japan gegründet
      • Holding:  C. ILLIES & CO. (GmbH & Co.) KG
      • Zentrale in Hamburg
      • 13 Standorte im gesamten asiatischen Raum
      • ca. 300 Mitarbeiter
      • Handelsumsatz 2016: 409 Mio. €

      Corporate Governance

      Wir bei ILLIES sind überzeugt, dass das Engagement und die Sachkenntnis unserer zuverlässigen Mitarbeiter unser größter Aktivposten sind. Wir fühlen uns den Anforderungen unserer Kunden verpflichtet und streben immer nach dem Optimum. Für uns bedeutet Integrität mehr als nur kurzfristigen Erfolg zu haben.

      Wir sind uns immer unseren Verpflichtungen gegenüber Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Anteilseignern bewusst. Unser Ziel ist es, Mehrwert zu schaffen. Dazu fördern wir innovative Technologielösungen und ein umfassendes Angebot an persönlichen Dienstleistungen. 

      Der Code of Conduct der ILLIES Gruppe und die Einhaltung von Corporate Compliance-Richtlinien definieren unsere Kernwerte (weiterlesen).